Jahresrückblick: Spaß, Trauer und Durchhalten - Mein 2025

Das erste Vierteljahr - Gefühlsdurcheinander

Ich muss ganz ehrlich sagen, 2025 habe ich mir anders vorgestellt: Ruhiger und mit schönen Momenten gespickt. Aber was eigentlich gut startete, hatte seinen traurigen Höhepunkt in Trauer und Leid. Doch zunächst von Anfang.
Jedes neue Jahr startet für mich mit meinem Geburtstag. Und den hab ich mir richtig schön gemacht. Und zwar zusammen mit meinem Mann. Wir haben gut gespeist und eine Kunstaustellung besucht. Mein gesundheitliches Geburtstagsgeschenk war meine Insulinpumpe, die ich Ende 2024 erhielt. Mittlerweile kann ich sagen, dass sie mir Erleichterung bringt, doch so ganz nebenbei läuft das mit dem Diabetes nicht, vor allem nicht mit einer Pumpe. Das war ein Trugschluss. Das Diabetesmanagement erfordert Zeit, Flexibilität und eine hohe Frustrationsgrenze. Und es wird noch einige Zeit dauern bis ich mich eingefunden habe in dieses Thema, das von mir bisher eher so nebenher bedient wird.

Berlin Fashion Week

Im Januar durfte ich mein Patenkind auf ihrer ersten und auch meiner ersten Fashion Week begleiten. Sie als laufendes Model, ihre Mutter und ich als schwer begeisterte Zuschauer. Man, war das aufregend für uns alle Drei. Ich bin stolz wie Oskar auf mein Patenkind. Sie hat das so gut gemeistert, dass  sie für Marcel Ostertag zusätzlich nicht nur auf einer Benefitz Veranstaltung in Wien laufen durfte, sondern auch noch die kommende Modestrecke mit ihm aufnimmt und zum zweiten Mal in Folge im Januar 2026 wieder für Marcel Ostertag laufen darf. Ich wünsche ihr nur das Beste und danke dem Universum, dass sie solche tollen Erfahrungen machen darf - mich mit eingeschlossen.
Doch das war nur eine kleine Verschnaufpause für mich, denn meine Mama war zu diesem Zeitpunkt schon schwer krank.

Fastnacht + Trauer

Meine Mama lag bereits mehrere Wochen - immer mal wieder - im Krankenhaus und ihr Zustand verbesserte sich nicht. Wir kannten diesen Zustand bereits. Ihre Gesundheit war durch eine chronische Erkrankung seit Jahrzehnten nicht die Beste und bisher ging alles immer wieder gut und sie erholte sich. Die gesundheitlichen Einbrüche nahmen in letzter Zeit allerdings immer mehr zu.  Wir taten von zuhause aus unser Bestes. Sorgten für tägliche Besuche im Krankenhaus. Doch letztendlich hat die Krankheit gesiegt. Was mir blieb, waren Schuldgefühle und eine tiefe Trauer. Die Krankenhaus Seelsorgerin sagte “Wenn ein Elternteil geht, wird ein Teil der Wurzel abgeschnitten”. Das kann ich nur bestätigen. Der Schmerz ist unbeschreiblich und die Trauer dauert an. Meine Mama starb während der Fastnachtssaison. Da ich ein waschechter Fastnachter bin und zudem aktiv im Fastnachtsverein, ist nun dieses tieftraurige und erschütternde Ereignis für mich mit Spaß und Freude verwoben. Freud und Leid, sehr nah beieinander.
Gerade in dieser Zeit konnte ich mich sehr auf meinen Mann und meine Freundinnen verlassen und bin dafür sehr dankbar. Sie gaben mir in dieser schweren Zeit sehr starken Halt. Ich weiß, ich bin nicht alleine. Und doch sind da immer wieder Phasen der tiefen Trauer. Die darf sein und hat auch ihren Platz, aber sie sollte nicht körperlich werden. Das ist wichtig. 

Das 2. Vierteljahr - Neue Kraft schöpfen, Halt finden

Das Atelier Jürgen Heinz und “Kreativ Zuhause”

Die Workshop-Saison startete ich im April. Im letzten Jahr hatte ich probeweise das Atelier meines Cousins nutzen dürfen und machte damit nur positive Erfahrungen. Also beschlossen wir, die Kurse weiter auszubauen. Es fanden insgesamt sieben Kurse, drei davon für Kinder, im Atelier statt. Ich habe Lettering- und Aquarellkurse angeboten und sogar bereits einen ersten Aufbaukurs im Herbst. Das Ambiente im Atelier begeistert mich nach wie vor. Um jeden Kurs, den ich dort halten darf, bin ich dankbar. Die Energie, die dort herrscht ist einzigartig. Und das spüren auch meine Teilnehmerinnen. 
Neben den Vor-Ortkursen im Atelier biete ich auch Gruppenkurse “Kreativ Zuhause” und Kindergeburtstage an. Diese Kursangebote finden Zuhause bei den Kursteilnehmern in heimeliger Atmosphäre statt und sind immer wieder  schön und bringen neue Erfahrungen mit sich. Ich bin sehr happy über diese Erfahrungen und möchte dies gerne im Jahr 2026 noch weiter ausführen. 
Mittlerweile habe ich eine kleine Community, auf die ich sehr stolz bin und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unseren gemeinsamen Weg weiter ausbauen werden. Ich freue mich sehr auf die gemeinsame kreative Zeit im kommenden Jahr.  
Es wird 2026 definitiv mehr Kurse auch von anderem Format geben und mit einen strukturierten Zeitplan.

Freundschaft

Nicht die Quantität zählt, sondern die Qualität. Eine sehr gute Freundin wohnt mittlerweile in Leiden in Holland. Dort darf ich immer mal einen Zwischenstopp machen. Ich bin immer wieder gerne bei ihr und nehme die doch schon lange Anfahrt mit dem Zug gerne in Kauf. Meine Freundin kümmert sich in der Zeit, in der ich bei ihr bin, so liebevoll um mich und wir haben immer eine wunderschöne, gemeinsame Zeit. Auch mal mit schweren Themen, aber immer eingehüllt in ein tiefes Band der Freundschaft. Dessen bin ich mir bewusst, wohlwissend, dass solch eine tiefe Freundschaft nicht selbstverständlich ist und keinesfalls einseitig. Meine zweite beste Freundin wohnt im Nachbarort. Sie ist für mich da und ich für sie. Wir haben schon einiges zusammen erlebt und das verbindet. Freundschaft bedeutet auch Arbeit, Erreichbarkeit und Zeit füreinander. Nur wenn beide das Gefühl haben, Ernst genommen zu werden und aufgefangen zu sein, ist es echte Freundschaft.

3. Vierteljahr - Huch, da geht noch mehr

Kinderferienkurse

Neben den bereits bekannten Worskhop-Formaten habe ich in diesem Jahr erstmals auch Kinderferienkurse angeboten. Von 4 zur Verfügung stehenden Terminen, sind 3 Workshops zustande gekommen. Die Kurse waren gut besucht und die Kids und ich hatten riesen Spaß. Zu 14 angemeldeten Mädels hat sich auch ein Junge gewagt und mit uns die Pinsel geschwungen.
Es gab zwei Themen, einen Aquarell- und einen Brushlettering-Kurs. Inhaltlich glichen sich die Kurse den Erwachsenenkurse mit dem Unterschied, das Kids die Vorgaben viel schneller umsetzen konnten und ich die Inhalte kindgerecht vermittle. So dauerte ein Ferienkurs 2,5 Stunden mit einer kleinen Pause. Wir haben in den Letteringkursen Lesezeichen gebastelt und in den Aquarellkursen Eis gemalt. Manche Mädels waren zu beiden Kursangeboten angemeldet, was mir das gute Gefühl gab, den Kids ein unterhaltsames Programm zu bieten. Und da es mich wirklich sehr stolz macht, möchte ich hier einen Kommentar wiedergeben: 

Unsere Tochter hat bei Ute zwei Ferienkurse (Aquarellkurs und Brushletteringkurs für Kinder) besucht und war total begeistert.
Utes liebevolle Art und die schöne Umgebung im Atelier Jürgen Heinz haben ihr sehr gefallen. Die tolle Gruppe hat zusätzlich für ein positives Miteinander gesorgt.
Sie konnte viel für sich mitnehmen und ist inzwischen zuhause voller Freude beim Gestalten. Absolute Weiterempfehlung!

Diabetesmanagement

Vor unserem großen Urlaub in Belgien, hatte ich noch eine etwas unschöne Erfahrung mit meiner Insulinpume. Es war nicht das erste Mal, dass meine Pumpe eine Okklusion anzeigte. Das kann unterschiedliche Ursachen haben: Verstopfung des Katheters (weil er zum Beispiel zu lange schon im Gewebe liegt) oder Verstopfung des Schlauchs (zum Beispiel Luftblasenbildung). In allen Fällen ist eine Okklusion blöde, denn das System stoppt erstmal und die Fehlermeldung musss schnellstmöglich behoben werden.
Das erste Mal ist mir das Nachts passiert und ich war schockiert, da ich damals mit dem angezeigten Icon nichts anfangen konnte und erstmal nachschlagen musste, welche Fehlermeldung mir überhaupt angezeigt wird- wie gesagt: Nachts um halb zwei. Dieses Mal saß ich im Büro, ca 35 km von zuhause entfernt, mein Mann im Außendienst noch weiter entfernt von mir und ich ohne Ersatzinsulin und mit einem Blutzucker von 350 steigend. Da bekam ich leichte Panik, dachte mir aber: “Hey, gehst zum Werksarzt, der spritzt dir Insulin und du kannst nach Hause fahren und den Katheter wechseln.” Meine Arbeitskollegin begleitete mich - Arbeitsschutz hat erste Priorität - und mich erwartete ein ratloses Ärtzeteam und null Insulin. Daraufhin wurde der RTW gerufen, der mich in das nächstgelegene Krankenhaus brachte. Auch dort war man zunächst etwas ratlos und auch ziemlich unfreundlich. Das war zumindest meine Empfindung. Denn ich wurde erstmal gefragt, warum ich überhaupt da sei und dann welches Insulin ich mir spritze , wieviel und was ich in solch einer Situation denn sonst machen würde. Ich kam mir echt blöd vor. Zumal der Notfallplan vorgibt, bei diesem BZ Wert, der nicht fällt, das Krankenhaus aufzusuchen. Ketone wurden ebenfalls nicht gemessen. Ich bekam mein Insulin und lag zwischen Betrunkenen und Drogenabhängigen Ausnüchterern den halben Tag auf der Notfallstation und wartete, dass mein BZ sinkt. Keine schöne Erfahrung, aber eine Lehrreiche. Denn nun habe ich stets Insulin im Büro auf Vorrat. 
In meinem nun ersten Jahr mit Insulinpumpe hatte ich vier mal eine Okklusion. Ich habe keine Vergleichswerte. Kann also diesen Wert noch nicht einordnen. 

Letztes Vierteljahr - Erkenntnis: Trauer kommt in Wellen

Das letzte Viertel brachte sehr viel Arbeit mit sich. Die Erschöpfung war kurz vor Weihnachten spürbar, mein Diabetes und mein gesamter Körper machten sich bemerkbar. Doch ich überging die körperlichen Rufe bis zur äußersten Schmerzgrenze. Auch eine kurze Auszeit bei meiner Freundin Miri in Leiden brachte leider nur kurz eine Erleichterung für mich.
Ja, ich habe alle Aufträge abarbeiten können, die Wochenenden auf den Weihnachtsmärkten verbracht, mit schönen Momenten, doch zu welchem Preis? Der Umsatz auf den Märkten war nicht der Rede wert, auf meinem Gesundheitskonto machte ich minus und die gemeinsame Zeit mit Mann und Hund war an beiden Händen abzählbar. Man kann also sagen, ein Draufleg-Geschäft auf ganzer Linie.
Hinzu kamen die traurigen Momente um den Verlust meiner Mama, die nun, da  Weihnachten näher rückte, wieder stärker wurden.  Trauer kommt in Wellen, es gibt gute Zeiten und ganz schlechte Momente. Das gehört zur Trauer dazu, macht es aber nicht einfacher. 
Auch der Diabetes war in dieser sehr anstrengenden Phase schwer zu händeln. Das zeigte sich nicht zuletzt an den Blutwerten und meinem Langzeitzucker-Wert. Umso mehr möchte ich die Zeit nach Weihnachten, nutzen um mich neu zu sortieren, Gedanken zu ordnen, reflektieren über das Jahr und vor allem zur Ruhe kommen.  Das war auch der Grund ein kleines Experiment zu starten und die Instagram-App auf dem Handy zu pausieren ab dem 24. Dezember. Und Stand heute muss ich sagen, dass ich entspannter bin, nicht so oft auf das Handy schaue, mehr Zeit habe und der Drang etwas zu verpassen, tatsächlich nicht da ist. Trotz allem fehlt mir Instagram und ich freue mich auf den 1. Januar, an dem ich erstmalig wieder die App öffne. 

Erholung - Rauhnächte - Familienzeit

Ab den Weihnachtstagen haben wir regelmäßig längere Spaziergänge mit unserem Hund Anton eingebaut. Das Wetter war uns bisher hold. Es war kalt, trocken und die Sonne schien. Zum Glück fehlte leider der Schnee bisher. Aber ich genieße die langen Spaziergänge in der kalten und sonnigen Winterluft, komme zur Ruhe und bin dankbar dafür.  Die Familienzeit wird nun besonders groß geschrieben. Gemeinsames Kuscheln auf der Couch, gemeinsam lecker Kochen und Pläne für das neue Jahr schmieden. 
Eine mittlerweile schon feste Institution zum Ende des Jahres, ist die Begleitung der Rauhnächte für mich. In 2023 habe ich das erste Mal die Rauhnächte erlebt, letztes Jahr an einer geführte Begleitung mit @laura.domas teilgenommen und dieses Jahr gehe ich in meinem eigenen Tempo, mit meinen ausgesuchten Ritualen durch die Rauhnächte. Die Rituale geben mir Halt und ich bin dadurch im Hier und Jetzt. Ganz besonders kann ich das Buch von Christine Dohler, Die weibliche Energie der Rauhnächte empfehlen, das mich seit drei Jahren begleitet und das immer wieder gelesen werden kann in dieser Zeit. Für meine Rituale habe ich mir einen kleinen Altar gebaut, direkt neben dem Weihnachtsbaum. Wenn ich morgens als Erste aufstehe, mache ich die Lichter des Weihnachtsbaums an, zünde eine weiße Kerze an (sie steht für Reinheit und Klarheit) und begrüße den Morgen mit meinen, für mich passenden Rauhnachtsritualen. 

Mein Fazit - Zwischen Verlust, Wachstum und einem leisen Neubeginn

Dieses Jahr war kein leises Jahr. Kein einfaches. Und ganz sicher kein Jahr, das sich sauber in Kategorien wie „gut“ oder „schlecht“ einordnen lässt. Ich hatte viele schöne Momente, tieftraurige Momente, war körperlich erschöpft und hatte eine kreative Kraft in mir erlebt. Halt und Überforderung lagen oft erschreckend nah beieinander.

Ich habe in diesem Jahr viel verloren – allen voran meine Mama. Und mit ihr ein Stück meiner Wurzel. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass Trauer kein Zustand ist, den man „abarbeitet“, sondern ein Weg, den man geht. Mal langsamer, mal stolpernd, manchmal scheinbar rückwärts. Und dass es erlaubt ist, Pausen zu machen. Hinzuspüren. Still zu werden.

Ich habe aber auch viel gewonnen: Vertrauen in meine kreative Arbeit, eine wachsende Community, neue Formate, mutige Schritte und das Wissen, dass da noch mehr möglich ist – wenn ich mir selbst den Raum dafür erlaube. Meine Kurse, die Arbeit im Atelier, die leuchtenden Augen der Kinder und Erwachsenen haben mir gezeigt, dass Kreativität nicht nur etwas Schönes ist, sondern etwas Tragendes.

Dieses Jahr hat mir sehr deutlich meine Grenzen gezeigt – körperlich, emotional, gesundheitlich. Und ich habe gelernt, dass Ignorieren keine Stärke ist. Mein Diabetes, mein Körper und meine Seele fordern Aufmerksamkeit, Fürsorge und Konsequenz. 2026 darf deshalb ruhiger werden, strukturierter, gesünder und bewusster. 

Was bleibt, ist Dankbarkeit. Für meinen Mann, meine Freundinnen, für tiefe Gespräche, ehrliche Nähe, für Anton an meiner Seite, für Rituale, die mich erden, und für die Erkenntnis, dass ich nicht alles alleine tragen muss.

Ich gehe mit Respekt vor dem, was war, und mit vorsichtiger Zuversicht in das neue Jahr. Mit dem Wissen, dass Trauer bleibt, aber sich wandelt. Dass Wachstum oft leise geschieht. Und dass es manchmal schon genug ist, einfach weiterzugehen – Schritt für Schritt, im eigenen Tempo. Ich bin bereit für 2026.

Worauf bin ich 2025 stolz? Auf was blicke ich gerne zurück?

2025 hat mich nicht geschont – aber es hat mich klarer, bewusster und ehrlicher mit mir selbst gemacht.
Ich bin meinen Weg weitergegangen, obwohl es unfassbar weh tat.
Ich habe mein kreatives Fundament ausgebaut, mit den Kursangeboten eine Community entstehen lassen können. Die Beziehung zu meinen Freundinnen gepflegt und nicht als selbstverständlich angenommen. Meine Ehe ist mein Anker, mein Mann ist mein Fels in der Brandung.

Meine wichtigsten Lektionen aus 2025

1. Trauer ist keine Phase, sondern Teil des Lebens.

2. Gesundheit ist kein Nebenschauplatz.

3. Freude und Schmerz schließen sich nicht aus.

4. Kreativität ist nicht Luxus, sondern Ressource.

5. Weniger ist oft mehr – besonders bei Arbeit und Verpflichtungen.

6. Ich muss nicht alles alleine tragen.

Mein 2025 in Zahlen

  • Aktueller Stand deiner Instagram-Follower: 433

  • Webseiten-Besucher in 2025: 1.266

  • Workshop-Termine: 10 Kurse im Atelier Jürgen Heinz, 3 Kindergeburtstage; 2 Kreativ Zuhause Kurse

  • Anzahl Kunden/Projekte: 62

  • Anzahl Schritte: 4.1 Mio. Schritte

Mein Ausblick auf 2026

  • Meine Gesundheit hat Priorität.
    Nicht erst, wenn mein Körper streikt. Ich nehme mir vor, früher hinzuhören, Pausen ernst zu nehmen und nicht dauerhaft über meine Grenzen zu gehen – weder körperlich noch emotional.

  • Ich plane bewusster und arbeite strukturierter.
    Weniger Termine, klarere Zeitfenster, realistische Erwartungen. Nicht alles, was machbar ist, muss auch gemacht werden.

  • Ich wähle Qualität statt Quantität.
    Bei Aufträgen, Kursen, Märkten – und auch bei meinen Beziehungen. Ich möchte meine Energie dort einsetzen, wo sie wirkt und mir guttut.

  • Ich lasse der Trauer ihren Raum.
    Ohne Schuldgefühl. Ohne Zeitdruck. Trauer darf Teil meines Alltags sein, ohne mein ganzes Leben zu bestimmen.

  • Ich nehme meinen Diabetes aktiv an, statt ihn „mitlaufen zu lassen“.
    Vorbereitung, Routinen und Selbstfürsorge gehören dazu – nicht als Einschränkung, sondern als Grundlage für Stabilität. Die Basis dafür bildet meine Reha, die ich im März antrete.

  • Ich halte an meinen Ritualen fest.
    Spaziergänge, Rauhnächte, stille Momente, Digitalpausen. Sie erden mich und bringen mich zurück zu mir.

  • Ich erlaube mir, Hilfe anzunehmen.
    Ich muss nicht alles alleine tragen. Nähe, Austausch und Unterstützung sind Stärke, kein Makel.

  • Ich vertraue meiner Kreativität weiter.
    Sie ist mehr als ein schönes Extra – sie ist mein Anker, mein Ausdruck und meine Verbindung zu anderen.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Kurstermine zu Vor Ort-Kursen findest du auf meiner Webseite.

Wenn du einen Junggesellinnenabschied oder einen Kindergeburtstag planst und etwas besonderes erleben möchtest, dann melde dich gerne bei mir unter utesletters@mail.de.

Die Teilnahmemöglichkeiten zu Onlinekursen werde ich auf meiner Webseite rechtzeitig bekannt geben.

Mein Motto für 2026

Langsamer, gesünder und klarer. Nicht weniger bedeutend – sondern bewusster.

Weiter
Weiter

Sketchbook – Rückzugsort oder Inspirationsquelle?